"Chip"Tuning M 119 KE Jet

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"Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon lessname » Mi 23 Mai, 2018 16:30

Haloo,

wollte mal interessehalber in die Runde fragen, ob denn schonmal jemand einen 326 PS Motor mit dem in verschiedenen Variationen angebotenen "Tuningkits" mit "Optimierung" des Steuergerätes und einer prophezeiten Mehrleistung von 20-25 PS "optimiert" hat. Ich meine die Angebote liegen alle so um die 350-400€.

Bringt das was, ausser der V-Max Aufhebung, insbesondere soll ja eine "Verbrauchsreduzierung von bis zu 10%" möglich sein....

Bitte um aussagefähige Antworten, bevor ich das Geld zum Fenster rauswerfe, V-Max ist 3. Rangig, Verbrauch ist 2. Rangig....Geldvernichtung ist Prior. :lachtot:

Aktuell liegt der Verbrauch nach Einbau von 8 neuen Einspritzdüsen um die 13,5-14,5 liter bei entspannter Fahrweise, vorher tropften die Düsen stark nach, was sich sogar in einem Hundsmiserablen Warmstartverhalten äusserte, der Verbrauch war nicht unter 18 Liter -selbst bei Schleichfahrt- zu bringen. Der Bosch Dienst hat mit erklärt, dass die Einspritzdüsen normalerweise alle 200.000 KM zu tauschen seien, da die doch einem Verschleiss unterliegen. Mein 129 hat nun knappe 500.000KM gelaufen, also war es mehr
als notwendig, was sich auch bestätigt hat. Urplötzlich ein absoluter "Uhrwerksähnlicher" Leerlauf, spontane Gasannahme, und besserer Durchzug. Vorher Leerlauf wie eine Baumaschine, miserable Gasannahme und Durchzug war mehr als leidlich, mit reichlich Beschleunigungslöchern. Mithin hat sich der Verbracuh um fast, oder eigentlich ziemlich genau 5 Liter reduziert.

Das vielleicht auch als Tipp für diejenigen, die dieselben Symptome haben und sich schon dumm und dämlich gesucht haben....ich kenne die Odysee....komplette Zündanlage x-fach zerlegt, Kabel, Stecker, Verteilerkappen etc.etc. gewechselt. Erfolg: Null.

Dankeschön.

Viele Grüße Jens
Zuletzt geändert von lessname am Mi 23 Mai, 2018 16:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon Weisser 500er » Mi 23 Mai, 2018 16:39

Chiptuning bei ner KE :lachtot:

Ich mach schon mal das Fenster auf.

Gruß

Jürgen
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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon lessname » Mi 23 Mai, 2018 16:46

So schreibt einer der diversen Anbieter:

https://www.chiptuning.com/mercedes-ben ... uning.html
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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon Omerta » Mi 23 Mai, 2018 18:23

Abgesehen davon, dass es bei einem Saugmotor nix großartig spürbar bringt, was sollen dann, bei 1,7 Tonnen, 20 PS bzw 25Nm bringen?
Auch wenn der M119 ein sehr solider Motor ist, würde ich nicht wollen, dass ein Hofchipper, an den Zeiten der alten KE rumfuscht.
Ich möchte nicht Deren Kompetenz in Frage stellen, aber im Bezug auf die alte mechanische Einspritzung würde ich mich, bis zum Beweis des Gegenteils, soweit aus dem Fenster lehnen...
Brabus, AMG oder König wurde ich das manipulieren an Motoren aus der Zeit blind zutrauen...

Außerdem wird dein Motor, nach 500k Kilometern keine 326Ps mehr haben. Wo wir dann, wenn überhaupt davon sprechen, dass dein Motor vielleicht wieder die Leistung laut Papiere hat.
Eine Oma in Turnschuhen wird keine Sprinterin mehr...

Ersetze nach und nach die Teile, die einem Verschleiß unterliegen, und Du bzw dein Motor hat da bedeutend mehr von...




Grüße...
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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon pedrovitsch » Mi 23 Mai, 2018 18:33

Hallo Jens,

Geldvernichtung ist Prior.


Damit hast Du Dir die Entscheidung quasi abgenommen. Lass es!

"Chiptuning" via Steuergeräte - sog. Kennfeldoptimierungen - macht m. E. wirklich nur bei modernen Steuergeräten/Motoren und damit steuerbaren Ladezeiten (Turbos) sowie Zündzeiten Sinn. Da lässt sich bei guter Optimierung doch noch einiges rausholen, was auch Sinn macht (Verbrauchs- und Abgaswerte, Leistung und Drehmoment). Allerdings geht das immer auch auf Kosten der Langlebigkeit der Maschine/Anbauaggregate, da ja eigentlich nichts anderes gemacht wird, ausser die Herstelltoleranzen auszumerzen. Und diese dienen auch als eine Art "Sicherheitspuffer".

Frohe Chipen wünscht Peter
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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon mfl » Mi 23 Mai, 2018 21:23

Mehr Leistung, weniger Verbrauch durch eine SW Änderung bei einer mechanischen Einspritzung - da sieht man mal wieder was für Flaschen bei den Maschinenbauingenieuren rumsitzen und Supercomputer benutzten um extrem komplexe Verbrennungsabläufe über Tage und Wochen zu simulieren. alles Zeitverschwendung

AMG ist noch schlechter aufgestellt, die brauchten sogar echte Änderungen am Motor um die 60 Version zu bauen.

Die echten Experten stöpseln den Laptop rein und ratz fatz haben vergleichbare Ergebnisse

Da kann man doch eigentlich nicht ernsthaft zögern :ironieteufel:

Matthias
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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon cruiser_Dirk » Mi 23 Mai, 2018 23:30

pedrovitsch hat geschrieben:"Chiptuning" via Steuergeräte - sog. Kennfeldoptimierungen - macht m. E. wirklich nur bei modernen Steuergeräten/Motoren und damit steuerbaren Ladezeiten (Turbos) sowie Zündzeiten Sinn. Da lässt sich bei guter Optimierung doch noch einiges rausholen, was auch Sinn macht (Verbrauchs- und Abgaswerte, Leistung und Drehmoment).

Allerdings geht das immer auch auf Kosten der Langlebigkeit der Maschine/Anbauaggregate, da ja eigentlich nichts anderes gemacht wird, ausser die Herstelltoleranzen auszumerzen. Und diese dienen auch als eine Art "Sicherheitspuffer".



Satz 1 stimme ich zu...

Bei Satz 2 ist mir das zu allgemein; die Hersteller addieren alle potentiellen Risiken zusammen und kommen somit zu sehr großen "Sicherheitspoztentialen", aus denen in der Praxis ohne Probleme noch Leistungssteigerungen abgerufen werden können, ohne das sich Nachteile für das Motorenleben ergeben. (oder, im schlimmsten Fall, werden die Motorleistungen nicht von den Ingenieuren bestimmt, sondern vo den Marketingleuten).
Klar ist allerdings dass man sich des Eingriffs ins Motormanagement bewusst sein sollte und eine ordentliche, verantwortliche Umgehensweise mit diesen Motoren an den Tag legt. Ich fahre einen solchen "drehmomentoptimierten" Turbodiesel-Motor jetzt schon seit 8 Jahren und 140tkm ohne irgendwelche Probleme.Allerdings fahr ich den auch immer ordentlich warm und wieder kalt, halte mich an Servicevorgaben und meide hohe Drehzahlen und freue mich an der besseren Leistungsentfaltung bei mittleren Drehzahlen....
Beste Grüße aus dem Südsauerland / Siegerland sendet
Dirk
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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon pedrovitsch » Do 24 Mai, 2018 13:44

Hallo,

Allerdings fahr ich den auch immer ordentlich warm und wieder kalt, halte mich an Servicevorgaben und meide hohe Drehzahlen und freue mich an der besseren Leistungsentfaltung bei mittleren Drehzahlen....


Dem ersten Teil kann ich zustimmen, der zweite Teil mit den hohen Drehzahlen gilt wohl nur für Diesel. Da habe ich keine Erfahrungen mit. Ich stehe nicht so auf Diesel.

Bei Turbobenzinern bin ich etwas anderer Meinung. Werden diese "brav" gefahren so nach dem Grundsatz "...ja nie über 4'500 Umdrehungen, das schadet sicher...." kannst Du sicher sein, dass wenn sie dann doch mal hart rangenommen werden, ein Motorschaden oder mindestens ein Schaden an der Zylinderkopfdichtung das Resultat ist. Ich bin der Meinung, leistungsoptimierte Benziner mit viel Leistung (jenseits von 250 PS) dürfen durchaus, wenn sie warm sind natürlich, hart rangenommen werden. Meiner Erfahrung nach haben von Anfang an hart rangenommene Turbobenziner viel weniger Motorenprobleme als "brav" gefahrene, die dann doch mal gefordert werden.

Vielleicht können das hier Spezialisten für moderne Benzin-Turbomotoren bestätigen. Oder es ist einfach auch nur mein subjektiver Eindruck.

Viele Turbo-Grüsse Peter
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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon hotw » Do 24 Mai, 2018 14:53

Du hast nett gefragt, deshalb nehme ich mir mal die Zeit zu antworten.

Konkret zum Thema KE:

Wissensstand: Ich hab auch ne KE in meinem 129er, hab die Literatur und hab mich mit zwei Entwicklungsingenieuren des M119 sehr oft unterhalten. Ansonsten bin ich viel zu jung, als dass mir dieses Einspritzsystem beruflich mal begegnet wäre. Ich kam zu der Zeit gerade in die Grundschule.

Der Vorteil der KE ist die zusätzliche Sensorik deren Messgrößen von einem "Motorsteuergerät" verarbeitet werden und eine "bessere" Gemischbildung ermöglichen.

Das Zündsystem beim M119 mit KE ist eine konventionelle Spulenzündung mit mechanischem Zündverteiler.

Was kann man also tun? Bei so alten Autos ist die Lambdaregelung ein Scheunentor. Das Ding hat ja nur ne Regel- und keine Diagnosesonde. Man kann also recht früh, unter Einhaltung der Abgaswerte, anfetten (λ>1) und somit etwas mehr Leistung bekommen. Eine Optimierung ist das aber nicht. Um einen besseren Verbrennungsschwerpunkt zu bekommen (H50 bei 8°KW) müßte man wohl die Zündung verstellen, was über den Chip nicht möglich ist.

Es gibt "Chips" ab Werk, diese hab ich selbst gesehen und laut Tabellenbuch, haben unterschiedliche Ländervarianten unterschiedliche Leistungen. Diese bewegen sich aber im einstelligen kW Bereich und nicht wie im Link diese knapp 15kW.. Vielleicht schaffe ich es im Sommer diese Herren mal zum Mittagessen nochmal zusammen zu bekommen und mehr über die alte Technik zu lernen.

Das mal zu dem konkreten Thema um ein bischen besser ein Gefühl zu bekommen, was man Dir verkaufen will.

Zu Chiptuning im Allgemeinen:

Die Details kennt der Kollege sj1201 sicher besser, aber wenn ich mich richtig erinnere, hat das Funktionshandbuch des aktuellen RB Otto-Steuergerätes über 10.000 Seiten. D.h. der Funktionsumfang, was moderne Motorsteuergeräte können, ist enorm! Ein Automobilhersteller entwickelt mehrere Jahre mit vielen Mitarbeitern von der Motorgrundapplikation bis zur Applikation der Fahrbarkeit im Fahrzeug. Das ganze Testequipment, Prüfstände, Erpobungen usw. kosten nochmal viele Millionen.

So, jetzt kommt ein Chiptuner, der mal eben für nahezu alle Automobilhersteller der Welt und zudem alle deren Motorvarianten "Optimierungen" anbietet.

Ein Automobilhersteller investiert viele Millionen und ein Chiptuner schüttelt es aus dem Ärmel? Ich lasse die Frage offen im Raum...

Die Reservern, die cruiser_Dirk beschreibt sehe ich so nicht auch was gerne von Tunern angeführt wird, dass die Fahrzeuge auf der ganzen Welt funktionieren müßen, ist mit aktueller Abgastechnik so einfach nicht mehr zu vereinbaren.

Und wen ich lese, wie auf der verlinkten Homepage, dass Sensorsignale manipuliert werden, Zitat: "Dazu wird PowerControl passgenau im Motorraum verbaut und an zentrale Sensoren angeschlossen ... In Echtzeit werden die eingehenden Signale verarbeitet, optimiert und an das Steuergerät weitergegeben." dann weiß ich nicht ob ich lachen oder heulen soll.
hotw
 

Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon Weisser 500er » Do 24 Mai, 2018 15:44

@ HOTW, :up:
Da es hier keinen Gefällt mir Button gibt
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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon raho » Do 24 Mai, 2018 18:51

hm ....
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
schöne Grüsse
und allzeit knitterfreie fahrt
Ralph
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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon OldStyler » Do 24 Mai, 2018 19:05

hotw hat geschrieben:Ein Automobilhersteller investiert viele Millionen und ein Chiptuner schüttelt es aus dem Ärmel? Ich lasse die Frage offen im Raum...


Das mit dem aus dem Ärmel schütteln stimmt ja so nicht, die 'Chipper' kaufen auch komplette Datensätze zu, die meisten Angebots-Chipper (zw. 350€ und 500€ ...) haben gekaufte Datensätze, der entwickelt da nix.

Ich habe den Mini R56 (Sauger) meiner Tochter chippen lassen, das Auto ist nicht wiederzuerkennen.
Dort wo die Originalsoftware zudreht, dreht er bei der neuen Software munter weiter. In dem Fall ist der Motor (Mini One 98PS) eine gedrosselte (rein nur Software) Version der Cooper mit 122PS. Der Tuner (in dem Fall Fa. Upsolute) verwendet gekaufte Software ohne Prüfstandslauf, kostete 399.- bei allen ähnlichen Angeboten.

Eine individuelle Softwareanpassung war auch möglich, bringt natürlich mehr weil auf die 'Eigenheiten' des Motor/Steuergerät eingegangen werden kann, wird aber je nach Aufwand verrechnet (und damit deutlich teurer)

Der Mini-One ist natürlich ein Idealfall für einen Chipper, bis auf die etwas längere Achsübersetzung ist der One und Cooper (R56) motorisch ident.
Was tatsächlich danach an Leistung vorhanden ist wurde nicht gemessen (wäre möglich gewesen) nach der Probefahrt war aber klar, das Ding geht besser und ist nicht zugeschnürt.

Beim SL bin ich Noob was Erfahrung damit angehen, ob die 'alte Hardware inkl. Software' dafür genug Raum hat weiss ich nicht, bezweifle aber das die Steigerungen im 2-stelligen Bereich real sind.

Sauger-Chippen ist generell weniger effektiv, oftmals werden aber Dellen im Drehmomentverlauf (mehr abgasgesteuert je nach Euronorm) kleiner oder sogar eliminiert.

Bei meinen SL500 ist für mich genug Drehmoment vorhanden, die Automatik schluckt halt einiges 'weg', an das Schaltverhalten muss ich mich erst gewöhnen, bin Schalter gewöhnt.

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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon mfl » Do 24 Mai, 2018 19:51

Im AMG Forum werden oft und gründlich Tuning Optionen diskutiert. Ich will gar nicht auf die ursprüngliche Fragestellung eingehen wie sinnvoll es sein kann einen Motor mit mechanischer Einspritzung (und mit 500tkm) per SW zu tunen.

Generell ist es aber wohl so dass die allgemeine Betriebserlaubnis erlischt und somit auch der Versicherungsschutz. Richtige Tuner bieten dann zumindest die Option das ordnungsgemäß einzutragen. Ich denke mal dass die Versicherungen dann entsprechend teurer werden.

Ein Forumsteilnehmer hat das neulich mal sehr gut umschrieben: Lieber auf die 100 PS mehr verzichten als das eigene Haus und das gesamte Vermögen auf‘s Spiel setzen? Ist eine gute Frage meiner Ansicht nach die jeder für sich selbst beantworten muss.

In dem beschriebenen Fall mit dem Mini ist das ja auch kein Tuning wenn die SW aus einem höheren ungedrosseltem Wagen ausgelesen wird und dann in ein anderes Auto geflasht wird

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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon OldStyler » Do 24 Mai, 2018 20:08

mfl hat geschrieben:In dem beschriebenen Fall mit dem Mini ist das ja auch kein Tuning wenn die SW aus einem höheren ungedrosseltem Wagen ausgelesen wird und dann in ein anderes Auto geflasht wird


Grundsatzfrage, was ist Tuning ? :???:

Die Leistung per Software zu steigern ist Tuning, egal ob man eine gedrosselte Variante 'entkorkt' oder die Grenzen der Kennfelder verschiebt und mehr an die einzelnen Grenzen geht, man nutzt die vorhandene Hardware/Software effektiver aus.

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Re: "Chip"Tuning M 119 KE Jet

Beitragvon cruiser129 » Do 24 Mai, 2018 20:16

Was passiert denn bei der sogenannten Kennfeldoptimierung?
Unter anderem werden Einspritzmengen und - drücke verändert, und klar, wenn weniger eingespritzt wird, wird auch weniger verbraucht, aber die thermischen Belastungen steigen deutlich an.

Ich halte gar nichts davon und wie Holger schon schrieb, die Autohersteller bauen die Toleranzen ja nicht ein, um den Kunden zu ärgern.
Außerdem sollte man beachten, dass ALLE Komponenten das Tuning auch vertragen, bsp. ist Getriebe im Golf nicht gleich Getriebe im Golf, genauso wie Turbo oder Ladeluftkühler.
Gruß aus Celle
Uwe
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